Die Geschichte von KaiserDer „Bomboles-Kaiser“ ist seinen Wurzeln treu geblieben –
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| 1849 | Der Konditor Friedrich Gottlob Kayser (1824 - 1904) erfindet eine Rezeptur für Hustenkaramellen, die unter dem Begriff „Pflastersteine“ in der Konditorei am Waiblinger Marktplatz verkauft werden. | |
| 1889 | Gottlob Kaysers Sohn Theodor (1862 - 1930), gelernter Konditor, entwickelt nach einem Waldspaziergang, bei dem er junge Tannentriebe kaut, die Rezeptur der „Pflastersteine“ weiter und produziert nun „Husten-Heil-Caramellen als anerkannt unübertroffenes Heilmittel für Husten, Heiserkeit, Brust- und Lungenkatarrh“ (Inserat 1889 Waiblinger Lokalblatt Remstalbote) unter dem Namen „Brust-Caramellen“. So beginnt die fabrikmäßige Herstellung von Zuckerwaren mit den Produkten „Kaiser’s Brust-Caramellen“ und „Kaiser’s Pfeffermünz-Caramellen für Magenleidende“ sowie weiterer Spezialprodukte wie „Kaiser’s Malzextrakt“, „Kaiser’s Kindermehl“ und dem Kräftigungsmittel „Diasana“. |
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| 1894 | Die Bonbons „mit den 3 Tannen“ werden erstmals beworben. | |
| 1895 | Das Markenzeichen „Kaiser’s Brust-Caramellen mit den 3 Tannen“ wird in die Warenzeichenrolle beim Reichspatentamt in Berlin eingetragen und zählt zu einem der ältesten amtlich registrierten Warenzeichen. In den Räumen am Marktplatz wird es zu eng, es erfolgt der Umzug in den großzügigen Neubau in der Bahnhofstraße, wo das Unternehmen noch heute seinen Sitz hat. In den kommenden Jahren expandiert das florierende Unternehmen auch ins Ausland. |
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| 1902 | Theodor Kaiser lässt seinen Familiennamen wieder in die korrekte historische Schreibweise – von Kayser zu Kaiser – ändern. | |
| 1904 | Das Unternehmen beschäftigt 21 Mitarbeiter und zahlreiche Heimarbeiter. Es zählt zu dieser Zeit zu den fünf größten Betrieben in Baden-Württemberg. Internationale Werbung machen die „Kaiser’s Brust-Caramellen“ bald im gesamten europäischen Ausland bekannt. |
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| 1910 | werden schon 105 Mitarbeiter beschäftigt. | |
| 1916 | Es herrscht eine Zuckerkrise. Kaiser schreibt seine „sehr verehrten Kunden“ an mit der Bitte, die Wirksamkeit der Kaiser Bonbons, insbesondere der Brust-Caramellen, schriftlich zu bestätigen. Damit wird dokumentiert, dass das Unternehmen mehr Zucker benötigt, als in dem ihm zugewiesenen Kontingent vorgesehen. Es gehen tatsächlich 15.000 Zeugnisse ein, die alle notariell beglaubigt wurden. |
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| 1930 | stirbt Theodor Kaiser nach kurzer Krankheit im Dezember. Kurz vorher, im September, erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waiblingen. Sein Sohn Friedrich (1900 - 1988) tritt nach Lehr- und Wanderjahren in den Süßwarenbetrieben im In- und Ausland die Nachfolge seines Vaters an. |
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| 1939 | Kriegsausbruch. Kaiser zählt zu den großen Marken und Unternehmen in Deutschland und weit über die Grenzen hinaus. Als eine Folge des Krieges verliert Kaiser all seine Besitztümer in Osteuropa und muss den Vertrieb komplett neu aufbauen. |
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| 1958 | Neubau für die moderne Süßwarenfertigung, die bis dahin trotz fabrikmäßiger Herstellung mit viel Handarbeit bewältigt werden musste. | |
| 1964 | Friedrich Kaiser bittet seinen amerikanischen Schwiegersohn John G. Updike, Ehemann der ältesten Tochter Ellen, um Unterstützung. Die Familie Updike übersiedelt von Amerika nach Deutschland. | |
| 1980 | Friedrich Kaiser scheidet als Geschäftsführer aus dem Unternehmen aus und übergibt die Leitung an John G. Updike. | |
| 1988 | Das Todesjahr von Friedrich Kaiser. | |
| 1992 | John G. Updikes Sohn Thomas tritt in das Unternehmen ein. | |
| 2002 | Thomas Updike übernimmt die alleinige Geschäftsführung, nach dem der Vater den wohlverdienten Ruhestand angetreten hat. | |
| 2010 | John G. Updike verstirbt im 81. Lebensjahr. |



